Aufgrund der großen Anteilnahme und der hohen Bereitschaft unsere Angehörige, Freunde und die Ärmsten der Armen in Sri Lanka in dieser schweren Zeit zu unterstützen, möchten wir Euch über unsere weiteren Pläne zur "Hilfe für Sri Lanka" informieren:
Da sich unsere engeren Familienmitglieder außerhalb von Sri Lanka aufhalten, blieb die Kernfamilie von dem Unglück verschont. Es gibt jedoch in der engeren Verwandtschaft in drei betroffenen Familien 14 Tote und 2 nach wie vor Vermisste. Im Freundeskreis der Familie ist das Leid riesengroß, viele haben Frauen und Kinder verloren, viele Verletzte. Die meisten Betroffenen verloren ihr gesamtes Hab und Gut, es gibt kein Einkommen mehr, die Zukunft ist ungewiss.
Aufgrund der vielen Anfragen, haben wir uns dazu entschlossen, auf eigene Initiative "Hilfe für Sri Lanka" zu leisten. Dazu haben wir 3 Freiwillige (außerhalb des Familienkreises) ersucht, die Koordination vor Ort zu übernehmen. Dabei handelt sich um Malkanthi (Ayurveda-Ärztin), Chanaka und Sanjaya (enge Vertraute der Familie). Alle drei sind dafür bekannt, uneigennützig, engagiert und vor allem ehrlich zu handeln.
Die momentane Situation in Madampe (Prasadi Ayurvedic Zentrum) gestaltet sich so,

dass die komplette Infrastruktur zusammengebrochen ist (Küstenstraße und Schienen sind zerstört; Hotels, Geschäfte, Märkte kaputt). Daher sind vorerst Geldspenden als Spontanhilfe für Nahrung, Wasser bzw. deren Aufbereitung, Medikamente usw. von immenser Wichtigkeit. Es ist von besonderer Bedeutung, dass rasch und unbürokratisch Mittel zur Verfügung stehen, um aus dem Landesinneren alle lebensnotwendigen Güter in die betroffenen Gebiete herbeizuschaffen.
Unsere drei Freunde haben sich bereit erklärt, die Geldmittel in folgender Form einzusetzen:
- Verteilen von Geldbeträgen an besonders stark betroffene Familien als Soforthilfe
- Sie organisieren einen LKW aus Colombo mit lebensnotwenigen Gütern (Babynahrung, Hygieneartikel, Lebensmittel, ...)
- Versorgung von Familien, die nicht mit Gütern der Hilfsorganisationen versorgt werden, da Sie nicht unmittelbar Betroffene sind, jedoch trotzdem ohne Arbeit und Einkommen an Hunger leiden.
Mit kleinen Geldbeträgen können wir Hoffnung, Kraft und Zuversicht geben. Sich selbst eine Schale Reis besorgen zu können ist nun mal menschlicher als sich hinter Hunderten bettelnd anstellen zu müssen.
Bitte unterstützt uns:
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