Mainlogo
Mainlogo Home Kontakt News Links Download English Mainlogo
 
 
Hauptmenue
 
Patenschaft-Info Patenschaft-Familien Fotos Dankeschön Briefe aus Srilanka 
 
Verein
 
Entstehung Vorstand Ziele /Zweck Mitglieder Spendenkonto Impressum
 
Projekte
 
Aktuelle Projekte Wiederaufbau desKindergartens Renovierung der Tempelschule
 
Feedback
 
Gästebuch lesen Gästebuch eintragen
 
Mit Unterstützung
 
 
Event
 
Wohltätigkeitsturnier
 
   
     WEB-Statistik
 
 Online  1  Gestern  89
 Heute  89  Gesamt  358221
 
 Patenschaft-Info

   Aktuelle Information:
Aktualisierung vom 04. Juni 2005
 
Wir haben 34 Patenschaftsfamilien, die bereits vermittelt wurden
Wir suchen dringend Teilpatenschaften ca. 20 Euro pro Monat.
Derzeit warten noch 30 Familien auf eure Hilfe.   mehr »»

Die Idee von Patenschaften in Sri Lanka beschäftigt uns schon seit langem und wir möchten diese Initiative nun umsetzen.

Unsere Freunde haben uns detaillierte Informationen über besonders schlimm betroffene Familien übermittelt. Wir sind dabei ein Netz aufzubauen, das es uns ermöglicht, unsere Mittel gezielt einzusetzen. Wir stellen uns vor, dass eine Patenschaft (können durchaus 2 oder mehr Unterstützer sein, die sich zusammenschließen) pro Familie übernommen werden soll. Unsere Unterstützung kann dann auch dokumentiert und aufgebaut werden. Wir können Bilder austauschen und sehen, wie das Geld eingesetzt wird und wie die Arbeit vor Ort vorangeht.

Das langfristige Ziel – die Familien wieder eigenständig und unabhängig zu machen – steht als oberste Priorität.

Derzeit ist es uns bereits gelungen, an die 34  Patenschaften zu vermitteln. Die Familien sind alle in höchstem Ausmaß von der Zerstörung betroffen, sie haben kein Dach über den Kopf und die meisten fristen momentan in Auffanglagern ihr Dasein. Wir möchten mit einem Betrag von etwa 70 bis 100 Euro pro Familie - im Normalfall für ein halbes Jahr / im besten Fall für ein Jahr / im außergewöhnlichen Fall für zwei Jahre - langfristige Patenschaften vermitteln, aufbauen und vertiefen. Selbstverständlich können sich auch mehrere Spender zusammenschließen und in Form von Teil-Patenschaften (ab 20 Euro) beteiligen.

Es muss spürbar werden, dass Menschen einander helfen, es muss fühlbar werden, dass das Geben Sinn macht und es muss Hoffnung geben, dass sie es eines Tages wieder von selbst schaffen werden. Wir erleben und bekommen es vermittelt, dass die Menschen sich schämen, Hilfe annehmen zu müssen, Betteln gehen zu müssen, sich im Nichts zu sehen.

Auf alle Fälle können die Familien sich mit einem regelmäßigen, monatlichen Beitrag ernähren, sich langsam wieder eine Hütte bauen, sich wieder selbständig machen und versuchen, eigenes Geld zu verdienen – langfristig. Dabei können Sie uns helfen.

Unter dem Menuepunkt Familien können Sie Patenschaft-Familien auswählen.

Abschließend möchten wir noch die Situation zweier Familien stellvertretend für viele schildern:
Da gibt es etwa unseren Freund Manoj, dessen Familie (Eltern, Frau und 2 Kinder) zwar überlebt haben, jedoch nun ohne Haus, ohne Einkommen und ohne irgendwelchen Habseligkeiten von Haus zu Haus (Bekannten) zieht, um nicht zu lange zur Last zu fallen. Wann sie wieder ein eigenes Dach über den Köpfen haben, wissen sie nicht. Sie sind schwer traumatisiert von der Katastrophe, haben sich tagelang nicht gefunden, besonders schlecht geht es der 6-jährigen Tochter. Sie rannten um ihr Leben als das Wasser kam, Manoj packte seine Tochter, musste Eltern hinter sich lassen und wollte nur sein Kind retten. Wir hatten ein rührendes Telefonat mit ihm, er war so dankbar, dass wir an ihn denken, mit ihm fühlen. Es gab ihm soviel Kraft, er könne nun eine Nacht ruhig schlafen, meinte er. Wir konnten mit einem Freund, der am 3.1. nach Sri Lanka reiste, rasch etwas Geld senden. Sich selbst eine Schale Reis besorgen zu können ist nun mal menschlicher als sich hinter Hunderten bettelnd anstellen zu müssen.

Dann gibt es Samanthilaka, der seine Frau und ein Kind in den Fluten verlor. Übrig geblieben sind er und zwei Kinder. Das Haus gibt es auch nicht mehr. Es will eh keiner mehr dorthin zurückkehren, keiner möchte mehr beim Meer wohnen. Derzeit konnte er Unterschlupf mit seinen Kindern bei seiner Schwiegermutter in Ambalangoda finden. Lange wird er auch dort nicht bleiben können, das Haus ist übervoll. Er hat viele Familienmitglieder verloren, nahezu von allen Familienangehörigen wurden die Häuser zerstört. Er ist der einzige, der jetzt noch Geld verdienen kann, aber wie und wo. Wahrscheinlich wird er den Weg in den arabischen Raum suchen, den soviele gehen, um irgendwie den Zurückgebliebenen das Überleben zu sichern.

srilanka-hilfe@ayurweda.org